Abbruchkonzept 276 278
Zunächst wird mit dem Rückbau der beiden leerstehenden Wohnhochhäuser, Moerser Str. 276 und 278 begonnen.
Objektbeschreibung
Diese beiden Wohnhochhäuser verfügen über 13 bzw. 15 Stockwerke, Kellergeschoss und Tiefgarage. Mit 4 Wohnungen je Etage lebten ehemals bis zu 112 Haushalte in den beiden Gebäuden. Insgesamt werden gut 50.000 m3 umbauter Raum entfernt werden.
Die Gebäude wurden in Massivbauweise erstellt; Decken und Außenwände in Stahlbeton, Wohnungstrennwände und leichte Trennwände in Mauerwerk. Da die Gebäude seit Jahren nicht mehr genutzt werden sind in vielen Wohnungen die Fensterscheiben eingeschlagen. Die Versorgungen wurden abgeklemmt, so dass weder Strom noch Heizung zur Verfügung steht. Wertstoffe wie Kabel und Metall wurden abgebaut und entfernt.
Schadstoffvorkommen
Folgende Schadstoffe wurden im Gebäude vorgefunden, bei denen eine besondere Sorgfaltspflicht bei der Behandlung erforderlich ist: Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK.
In allen Wohnungen wurden asbesthaltige Bodenbeläge auf asbesthaltigem Bitumenkleber vorgefunden. In einzelnen Bereichen wurden die Asbestbeläge demontiert, wobei der asbesthaltig Bitumenkleber verblieben ist.
Auf der Außenseite befinden sich Asbestzementplatten als Fassadenverkleidung.
Für die Sanierung von Asbest gibt es aufgrund des Abbruches des Gebäudes nur eine Sanierungsmethode nach Asbestrichtlinie: das Entfernen des Asbestproduktes.
Während der Sanierung werden Maßnahmen zum Schutz von Personen innerhalb und außerhalb der Sanierungsbereiche getroffen.
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